4 Freundinnen zum Brunch, was soll ich da nur
backen, das den tollen Frauen auch gerecht wird? Zopf? Etwas einfallslos. Brot? Essen
wir ja unter der Woche schon zum Frühstück. Croissants? Zu aufwendig. Ich habe
ein bisschen über die Landesgrenzen geschielt, und die Franzosen, die sind ja
Meister im Backen. Brioche! Das passt. Habe ich noch nie gemacht. Die
Warnungen, die Brioche sei sensibel, habe ich dann aber ernst genommen. Also musste
ein zuverlässiges Rezept her. Und wer könnte ein besseres Rezept für Brioche
haben als Aurélie von französischkochen.de. Schliesslich kommt Aurélie aus
Frankreich und hat sich fest vorgenommen, auf ihrem deutschen Blog die
französische Backkunst an die Deutschen (und wohl auch an die Schweizer)
weiterzugeben. Scheinbar hatte auch die charmante Aurélie ihre liebe Mühe mit
der Brioche, bis sie dieses Rezept gefunden hat:
La brioche (Rezept von Aurélie Bastien - mit Mandeln statt Hagelzucker)
- 500 g Mehl
- 60 g Zucker
- 60 g Butter
- 1 Ei
- 250 lauwarme Milch
- ½ TL Salz
- 1 Päckchen Trockenhefe
- 1 Eigelb
- 1 EL Milch
- Eine Hand voll Mandelblättchen
1. Das Mehl, den Zucker und Trockenhefe verrühren. Die Milch
leicht erwärmen und mit dem Ei beigeben. Die Butter in kleine Stücke schneiden
und untermischen. Die Masse während ca. 20 Minuten mit der Teigmaschine kneten.
2. Den Teig eine Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen.
3. Den Teig nochmals 3 Minuten kneten. Eine Cakeform
ausbuttern und bemehlen.
4. Den Teig in ca. 6 Stücke teilen und die Teile
nebeneinander in eine Cakeform reihen.
5. Den Teig nochmals eine Stunde aufgehen lassen.
6. Das Eigelb und die Milch zerquirlen, den Teig damit
bestreichen. Mandelblättchen darüber streuen.
7. Die Brioche bei 150 Grad 35-40 Minuten backen.
Diese Brioche werde ich ab sofort öfter mal backen. Viel
luftiger als Zopf, und mit nur 60 g Butter und 60 g Zucken gibt es kein Grund,
gegenüber der Figur ein schlechtes Gewissen zu haben. Brioche mit Butter
bestreichen, dazu ein Café au lait… Da sitzt man doch gleich irgendwo mitten in
Paris. Die Franzosen, die können’s halt einfach.
Und was mögt ihr zum Brunch?
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